Genetik in der Sozialpädiatrie
 
Inhalt
Zur Ursachenklärung bei Kindern mit Entwicklungsstörungen, Behinderungen und Epilepsien haben in den letzten Jahren genetische Untersuchungsmethoden erheblich an Bedeutung gewonnen und stehen bei vielen Kindern mit zunächst unklarer Ätiologie im Mittelpunkt der Diagnostik.

Seit Inkrafttreten des Gendiagnostikgesetzes 2010 haben die Methoden an Komplexität zugenommen. Aktuell spielen bei den o.g. Fragestellungen Array-CGH und die Panel- Diagnostik eine wesentliche Rolle und werden perspektivisch von Analysen des gesamten Genoms abgelöst. Hierbei sind nicht nur die eingesetzten Methoden vielschichtig, sondern auch die (möglichen) Ergebnisse oft mit Unsicherheiten bzgl. der Wertigkeit, Einordnung und Pathogenität behaftet: „Da muss man doch mal Genetik machen….“.

Ganz so einfach ist das eben nicht.
Im Workshop werden zunächst die Grundlagen und verschiedenen Untersuchungsmöglichkeiten z.B. bei Intelligenzminderungen, Epilepsien und Autismus dargestellt. Im Mittelpunkt des Workshops stehen dann Fallbeispiele, anhand derer eine Darstellung von Chancen einerseits, Risiken (oder „Kollateralschäden“) andererseits erfolgt. Die Sicht der Eltern und die Auswirkungen genetischer Untersuchungen auf die Lebensqualität wird ebenfalls erörtert. Zusätzliche mitgebrachte Fallbeispiele sind willkommen.



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ZielgruppeÄrzte in Weiterbildung, Psychologen, Therapeuten
Teilnehmerzahl max. 18
Termin 12. Juni 2021, Sa 9 - 13 Uhr
Teilnahmegebühr € 100,-
bei Anmeldung bis 12.4.21 € 85,-
Seminarleitung Prof. Dr. med. Peter Borusiak, Neuropädiater, Leiter Sozialpädiatrisches Institut, Bremen
Kursnummer 211 015
 
Genetik in der Sozialpädiatrie
Termin 12. Juni 2021
Anmeldung beendet
Ampelwert(e) ohne Gewähr!

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