Selbstverletzung – Warum? Hintergründe und Handlungsstrategien bei Selbstverletzendem Verhalten
 
Inhalt
Selbstverletzung löst in Betreuern oft heftige eigene Gefühle aus (Gegenübertragung) und verhindert damit den Blick auf die Betroffenen. Subjektive Emotionen von Hilflosigkeit, Fassungslosigkeit, Ekel, Angst oder Wut bestimmen häufig die eigene Reaktion. Selbstverletzendes Verhalten (SVV) entsteht aus einer meist tiefsitzenden Problematik, eine Steuerung des Verhaltens ist zunächst schwer möglich. Betroffene stoßen im sozialen oder professionellen Umfeld immer wieder auf großes Unverständnis, was sich auf SVV ungünstig auswirkt. Der Hauptgrund für SVV liegt üblicherweise nicht im Wunsch andere zu provozieren, auch wenn dies mitspielen kann. Aufgrund mangelnder fachlicher Information wird SVV in den Anfängen oft gar nicht wahrgenommen oder verharmlost, was leider die Entwicklung von SVV fördert.

Im Seminar werden die Formen von SVV sowie psychische Hintergründe, Phasen, Ursachen, Mechanismen und Behandlungsmöglichkeiten erläutert. Weitere Themen: Wie sollte ich mit einer SVV-Situation umgehen? Was sollte ich unterlassen? Anhand von Fällen der Teilnehmer lassen sich mit Hilfe von Rollenspielen angemessene Reaktionen darstellen.

Themen:
- Überblick über die Formen von SVV
- Psychische Hintergründe von SVV
- Phasen, Ursachen, Mechanismen und Behandlungsmöglichkeiten von SVV
- Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die SVV ausüben
- Reflexion der eigenen Reaktion auf SVV

Ziele: Das Seminar vermittelt Grundlagen und Verständnis von SVV sowie Möglichkeiten zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die sich selbst verletzten. Durch Rollenspiele kann dieser Umgang im Seminar erprobt werden.



 
Zielgruppe alle Berufsgruppen, die Kinder und Jugendliche behandeln oder betreuen
Teilnehmerzahl max. 20
Termin 25. Mai 2019
Sa 9.30 - 17 Uhr
Teilnahmegebühr € 150,-
bei Anmeldung bis 11.4.19 € 135,-
Methoden ppt-Präsentation, Impuls/Kurzreferate, Fallanalysen, Interaktion mit Teilnehmern, Rollenspiele zur Darstellung angemessener Reaktionen. Bereitschaft zu Rollenspielen und Selbstreflexion ist erwünscht.
Seminarleitung Dipl.-Psych. Dr. Jürgen Killus, Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Supervisor, München
Kursnummer 192 0112
 
Selbstverletzung – Warum? Hintergründe und Handlungsstrategien bei Selbstverletzendem Verhalten
Termin 25. Mai 2019
Anmeldung beendet
 
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